Das Gute-Witze-Gesetz

(Achse des Guten)

Wie argumentiert man mit verblendeten Jüngern der Woke-Community? Ist es noch möglich mit Menschen ernsthaft zu diskutieren, die gänzlich davon überzeugt sind, dass sie im Dritten Reich in den Widerstand gegangen wären und so ihr Leben aufs Spiel gesetzt hätten? Wie diskutiert man mit Aktivisten, die heute nur den Klimawandel sehen, morgen sich über „Black lives matter“ ereifern, übermorgen ganz Stadtteile in Brand setzen, um über die Wohnungssituation zu protestieren, und anschließend „Wir haben Platz!“ grölen?


Bei diversen Versuchen musste ich ein totales Scheitern konstatieren, da die meisten der derart Erleuchteten Argumente überhaupt nicht zulassen. Auch manche Freunde berichten mir, dass ihre Kinder zu wahren Moralmonstern verkommen seien, die nicht einmal Mutter Theresa oder Mahatma Ghandi gelten ließen. Der ganz falsche Weg ist es, die Nerven zu verlieren, und sie in unsachlicher Weise anzugreifen. So war etwa die Bemerkung zu Frau Chebli in Tichys Einblick (der einzige Punkt der für sie spräche sei ihr G-Punkt) nicht nur geschmacklos und gänzlich humorlos, sondern auch ein Schuss ins eigene Knie. Damit wird es den Wokeness-Jüngern nur leicht gemacht, alle vorgebrachten Argumente pauschal verächtlich zu machen. Ein Weg, den ich zu gehen versuche, basiert auf Satire, denn diese ist schwer pauschal zu widerlegen. Und Satire ist heute wirklich die einfachste literarische Form von allen, denn es genügt völlig, die "Realität" zu beschreiben. Schauen Sie sich doch einmal auf Youtube Videos der SPD-Politiker Helge Lindh und Sawsan Chebli an. Führen Sie sich nur einmal vor Augen, dass der rot-rot-grüne Senat in Berlin seinen Beamten eine neue Sprachregelung vorschreibt: "Asylbewerber" sollen nun "Schutzbedürftige" genannt werden, "Menschen mit Migrationshintergrund" sollen "Menschen mit internationaler Geschichte" sein, der Begriff „Schwarz fahren“ soll durch „Fahren ohne gültigen Fahrschein“ ersetzt werden. Dann wissen Sie, wovon ich spreche! All dies kann man als Satiriker nicht erfinden, aber das braucht man ja auch nicht. Man kann es einfach so verwenden und muss auch gar nichts hinzufügen! (O.K., vielleicht ein klein wenig.) Vielleicht kommen bei dem einen oder anderen Erleuchteten doch Zweifel auf, wenn man ihn auf seinem Passionsweg auf diese Weise nüchtern mit der Realität in Verbindung bringt. Es ist eine vage Hoffnung...


Mein jüngster Beitrag ist auf dem politischen Blog „Achse des Guten“ erschienen, der von Henryk M. Broder und Dirk Maxeiner herausgegeben wird. Die "Achse" kann ich allgemein allen sehr empfehlen, die einmal einen Blick in einen Bereich außerhalb des engen Meinungskorridors werfen wollen, der durch die Standardmedien geformt wird.


Hier der Link (einfach klicken) zu meinem Artikel





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